


Hilterapia® ist eine spezielle Form der Hochintensitäts-Lasertherapie: Dabei werden winzige Lichtteilchen – sogenannte Photonen – als gebündeltes Laserlicht in kurzen Impulsen gezielt in das betroffene Gewebe abgegeben. Ziel ist, Schmerzen zu modulieren, Reizzustände zu beruhigen und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Der HIRO® ist der Laser mit der höchsten Leistung aus dem Hilterapia®-Konzept von ASA Laser und einzigartig in der Physiotherapie in Österreich. Technisch arbeitet er mit einer gepulsten Nd:YAG-Laserquelle (1064 nm) und erreicht sehr hohe Leistungsspitzen (bis 3 kW/Puls). Dadurch kann Energie auch in tiefer liegende Strukturen eingebracht werden – mit dem Ziel, Beschwerden nicht nur oberflächlich, sondern auch in der Tiefe sinnvoll zu adressieren.
Wichtig: Laser ist bei uns kein “Alleinheilmittel”, sondern ein Baustein. Wir kombinieren ihn mit Diagnostik, sinnvoll dosierter Belastungssteuerung und Übungsaufbau – damit der Effekt in den Alltag und Sport übertragbar bleibt.

Der photomechanische Effekt bedeutet vereinfacht: Der HIRO-Laser arbeitet bei der Hilterapia® nicht nur „wärmend“, sondern mit sehr kurzen, intensiven Lichtimpulsen. Diese Impulse übertragen einen mechanischen Reiz ins Gewebe – man kann sich das wie kleine, schnelle Mikro-Impulse mit einer gigantischen Menge an Photonen (=Energiepakete) vorstellen.
Diese photomechanischen Reize (durch kurze, intensive Impulse) unterstützen Reparatur- und Heilungsprozessen auf zellulärer Ebene.
Typische Therapieziele in der Praxis:
- Schmerzmodulation (besser bewegen, besser trainieren)
- Entzündungs-/ Schwellungsmanagement (v. a. bei Reizzuständen)
- Gewebeheilung unterstützen (in jeder Phase der Wundheilung)
Wir verwenden HILT besonders dann, wenn Schmerz/Schwellung die aktive Reha “deckelt” oder wenn Beschwerden tiefer sitzen und eine zusätzliche, nicht-invasive Option sinnvoll ist.
Häufige Einsatzgebiete:
-Gelenknahe Beschwerden (z. B. Arthrose/degenerative Reizzustände)
-Rücken und Nackenbeschwerden (z. B. Nackenschmerz, LWS-Schmerz)
-Sehnen-/Ansatzreizungen (Tendinopathien) (z. B. Achillessehne, Patellarsehne, Tennisellenbogen)
-Plantarfasziitis / Fersenschmerz Muskelzerrungen und Weichteilprobleme (unterstützend, kombiniert mit Physiotherapie)
-Gewebereparatur/Wundheilung (in der Phase der Wundheilung)
Das hängt von Reizbarkeit, Chronizität und Ziel ab. In Studien-Setups findet man häufig Serien über mehrere Wochen (z. B. 2×/Woche), in der Praxis steuern wir das nach Reaktion/Feedback und Verlaufskontrolle.
Du benötigst zuerst eine laufende Physiotherapie-Verordnung bei uns. Hier besteht die Möglichkeit auf Kostenrückerstattung (PT 52 adaptive Leistungen - im Wahltherapiebereich 4,10€ / Anwendung)
Für die Lasertherapie brauchst du nichts Spezielles mitzubringen – entscheidend ist der aktive Einsatz und die Expertise des Therapeuten. Wir prüfen zuerst sauber (Anamnese, Befund, Kontraindikationen), wählen dann die richtige Dosierung (Energie/Leistung, Fläche, Dauer) und setzen den Laser gezielt am passenden Gewebe ein. Der Laser ist kein „Selbstläufer“: Wirkung und Sicherheit hängen stark davon ab, wie und wo er angewendet wird – und wie wir ihn anschließend in einen Behandlungs- und Belastungsaufbau integrieren.
Wichtig - absolute Kontraindikationen: Tattoos, Neoplasien, Schwangerschaft im Bereich LWS/Bauch, Augenbereich.
DIe erste Anwendung mit dem Hiro ist für dich kostenfrei, damit du den Effekt direkt bewerten kannst. Jede weitere Anwendung 25 €.
bis zu 15 Minuten (max. Gesamtenergiemenge 3000J). Die Anwendung muss zusätzlich und während deiner Physiotherapie (PT01, PT02, PT03) erfolgen.
Photonen sind winzige Lichtteilchen – also die „Bausteine“ von Licht. Für den menschlichen Organismus sind sie vor allem deshalb relevant, weil Zellen Lichtreize wahrnehmen und darauf reagieren können. In der Therapie nutzt man das, um körpereigene Prozesse gezielt zu unterstützen – ohne etwas „hineinzuspritzen“ oder Gewebe zu verletzen.
Wenn Photonen ins Gewebe gelangen, können sie in den Zellen eine Art Startsignal auslösen. Vereinfacht gesagt kann das den Zellstoffwechsel anregen (Zellen bekommen leichter „Energie“ für Reparaturarbeit),die Mikrozirkulation unterstützen (bessere Versorgung des Gewebes),die Entzündungsreaktion günstiger beeinflussen (Reiz beruhigen, ohne sie komplett „abzuschalten“),die Schmerzverarbeitung modulieren (Nervensystem weniger überempfindlich).
Wundheilung ist Teamwork: Entzündungsphase → Aufbauphase → Umbauphase. Photonen können dabei helfen, dass diese Abläufe effizienter ablaufen, zum Beispiel durch: bessere Zellaktivität in den Aufbau- und Reparaturprozessen, Unterstützung von Kollagenbildung (wichtig für Stabilität des neuen Gewebes), Förderung eines günstigen Milieus im Gewebe (weniger „Stau“, bessere Versorgung).
Realistisch bleiben. Photonen/Lasertherapie ist keine Magie und ersetzt nicht die Basics: gute Wundversorgung, ausreichende Proteinzufuhr, Schlaf, Belastungssteuerung und – je nach Wunde – medizinische Abklärung. In der Praxis kann Lasertherapie aber ein sinnvoller Booster sein, wenn sie zum Befund passt und richtig dosiert wird.
